Botox als Medikament

Den Begriff „Botox“ verbindet vermutlich beinahe jeder mit faltenfreien Gesichtern, die keine Miene mehr verziehen können. Das hat durchaus seine Berechtigung, allerdings kann das Nervengift so viel mehr als „Falten glätten“.

Botox ist der umgangssprachliche Ausdruck für ein zweikettiges Protein. Bei Botulinumtoxin Typ A, wie es vollständig heißt, handelt es sich eigentlich um ein Medikament, das vor seinem Einsatz in der ästhetischen Medizin beispielsweise gegen Schielen oder Bewegungsstörungen zum Einsatz kam. Wird es in den Muskel injiziert, blockiert es die Freisetzung des Neurotransmitters Acetylcholin (eines Botenstoffes), der für die Muskelbewegung verantwortlich zeichnet. Dies führt zur Lähmung der Skelett- bzw. zur Entspannung der Muskulatur. Die Erregungsübertragung der Nerven auf die Muskulatur wird also gehemmt, wovon beispielsweise Menschen profitieren können, die unter Muskelkrämpfen leiden.

Im Moser Milani Medical Spa finden sich all jene Fachrichtungen unter einem Dach, die Botox auch als Medikament anwenden. Hier werden Kopfschmerzen und Migräne ebenso behandelt wie Schwitzneigung. Des Weiteren kann es ultraschallgezielt bei extremen Muskelverspannungen (Piriformis-Syndrom, Pudendusneuralgie, chronischen Nackenverspannungen etc.), die sich auf konventionellem Wege nicht therapieren lassen, injiziert werden und ist bei neurologischen Erkrankungen wie fokale Dystonie oder Spastizität einsetzbar. Schlaganfallpatienten, die unter Krämpfen leiden, können von Botoxinjektionen genauso profitieren wie Menschen mit Lid- und Gesichtskrämpfen oder Epileptiker. Im Rahmen einer Gastroskopie (Magenspiegelung) kann es endoskopisch appliziert werden, um Achalsie (Störung der Speiseröhrenmuskulatur) und Pylorospasmus (Krampf des Magenpförtners) zu therapieren.

Auch im Bereich Urologie hat Botulinum Toxin seinen Stellenwert. So hilft es beispielsweise Patienten, die an Multipler Sklerose erkrankt sind oder Rückenmarksverletzungen haben, ihre Blasenprobleme zu lindern.

Patienten mit Inkontinenz, die auf eine medikamentöse Behandlung nicht ansprechen, können ebenfalls von Botoxinjektionen profitieren. Allerdings ist in manchen Fällen nach erfolgter Injektion die spontane Entleerung der Blase bis zum Nachlassen der Wirkung nicht mehr möglich, was das regelmäßige Legen eines Katheters durch den Patienten notwendig macht.

Die Wirkungsdauer von Botox ist zwar auf einige Monate begrenzt, allerdings kann die erfolgreiche Anwendung des Medikaments zu einem neuen bzw. besseren Lebensgefühl führen. Unsere Fachärzte und Experten beraten Sie gerne und freuen sich auf Ihren Besuch.




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Dr. Shirin Milani

Fachärztin für Ästhetische, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie

Shirin Milani absolvierte ihre Facharztausbildung am Wiener AKH und an der Universitätsklinik Zürich. 2009 kehrte Shirin Milani nach Wien zurück ... weiterlesen

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Dr. Veith Moser

Facharzt für Ästhetische, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie

Dr. Veith Moser arbeitet seit Dezember 2009 im UKH (Unfallkrankenhaus der AUVA) Lorenz Böhler in Wien und ist dort als Oberarzt sowohl für  ... weiterlesen

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Dr. Kaan Harmankaya

Facharzt für Dermatologie und Venerologie

Dr. Kaan Harmankaya absolvierte im Jahr 2005 das Medizinstudium. Er promovierte mittels einer Dissertation zum Thema der „atopischen Dermatitis“ (Neurodermitis) ... weiterlesen

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Dr. Jasmin Darabnia

Fachärztin für Allgemeinmedizin

Jasmin Darabnia promovierte im Jahr 2005 an der Medizinischen Universität Wien und begann danach ihre Ausbildung zur Ärztin für Allgemeinmedizin im SMZ- Ost, Donauspital. ... weiterlesen

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Priv. Doz. Dr. Gerd Bodner

Facharzt für Radiologie

Priv. Doz. Dr. Gerd Bodner ist Facharzt für Radiologie und arbeitet an der klinischen Abteilung für Neuroradiologie und Muskuloskeletale Radiologie der Med Uni Wien.
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Dr. Nada Loibner-Ott

Fachärztin für Allgemeinchirurgie, Leiterin der Adipositasambulanz im SMZ-Ost

Dr. Nada Loibner-Ott beendete ihr Medizinstudium 1997 an der Universität Wien, um 3 Jahre später die Prüfung zur Fachärztin abzulegen. Anschließend startete sie ... weiterlesen

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Dr. Christof Mrstik

Facharzt für Urologie und Andrologie

Schwerpunkte seiner Behandlungen umfassen uroonkologische Erkrankungen und andrologische Störungen. Nach Beendigung seines Medizinstudiums ... weiterlesen

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